Die letzte Band war der Vorgänger von schwarzweiss
Gefunden haben wir uns durch das Musical „Der Letzte Brief“, bei dem wir zu fünft die Livemusik gespielt haben und Großteils auch für die Organisation (Leo Gmelch), Komposition (Michael Dorner), und die technische Umsetzung (Max Gmelch) des Schulmusicals zuständig waren. In einer der zahlreichen Pausen zwischen den Proben für das Musical haben wir uns zum Spaß im Hof des Landratsamtes zusammengesetzt und versucht, aus dem Gedächtnis heraus Lieder zu spielen.

erstes Gruppenbild von schwarzweiss
Wir und unsere Musical-Kollegen waren sofort von dem Klang der Stücke mit unserer Besetzung begeistert und so kamen wir auf die Idee, noch am selben Abend vor einer Eisdiele zu spielen. Dort kam unser Auftritt so gut an, dass wir diese spontane Idee in den darauf folgenden Wochen wiederholt haben. Bei einem dieser „Straßenkonzerte“ sprach uns der damalige Besitzer des Stadtcafés Neumarkt an, ob wir nicht Lust hätten, regelmäßig bei ihm im Stadtcafé zu spielen.
Das war die Geburtsstunde der Idee, doch weiterhin als feste Band zusammen zu spielen. In den darauf folgenden Tagen überlegten wir uns einen Namen und kamen schließlich auf „schwarzweiss“, der aus verschiedensten Gründen, unserer Meinung nach, perfekt passt: Zum einen treten wir immer in schwarzweißen Klamotten auf, zum anderen bringt unser Bassist (Haut-)Farbe in unsere Band.

schwarzweiss auf dem Odeonsplatz in München
Am 9. Oktober 2006 durften unter anderem wir als Repräsentanten der Musical-Crew nach München zur Verleihung des Simon-Snopkowski-Preises fahren. Vor unserem Auftritt in der Münchner Staatskanzlei vor vielen bekannten Persönlichkeiten, wie Christine Strobl, Claudia Roth oder Edmund Stoiber, entschlossen wir uns dazu, uns die Wartezeit durch Musikmachen zu verkürzen und zogen kurzerhand auf den Odeonsplatz. Während wir dort spielten, gruppierten sich immer mehr begeisterte Menschen um uns, um uns zuzuhören. Leider mussten wir unser Gastspiel schon nach 20 Minuten beenden. Dafür wartete in der Residenz schon der nächste Auftritt auf uns.

Als wir am Ende der Preisverleihung die Bühne betraten und unseren „Purim-Tanz“ anstimmten, war das Publikum absolut begeistert. Bei anschließenden Empfang bekamen wir sehr viel Lob von unserem internationalen Publikum.
Spätestens dann war uns klar, dass schwarzweiss mehr ist als nur ein paar Jungs, die zusammen musizieren.

Kurz vor der Abfahrt unserer großen Deutschlandtour
Die 20 Minuten auf dem Odeonsplatz waren auch gleichzeit der Beginn für die Idee einer Deutschlandtournee in Fußgängerzonen im ganzen Land. 2007, nachdem Piotr, Michael und Leo erfolgreich das Abitur gemeistert haben, ging es im August los. Nürnberg, München, Augsburg, Ulm, Stuttgart, Karlsruhe, Heidelberg, Mannheim, Pirmasens waren die Ziele. Und tatsächlich konnten wir das selbstgesteckte Ziel, unsere Tour aus den Einnahmen zu finanzieren, erreichen. Wir sind noch viel stärker und enger zusammengewachsen, die Tour war ein voller Erfolg.

Seit dem 1. Januar 2008 haben wir nun auch den richtigen finanztechnischen/rechtlichen Rahmen für schwarzweiss geschaffen: schwarzweiss GbR.

Im August 2008 folgte der erste Auftritt im Ausland, in Österreich, aber immerhin. Das Hotel Club Landskron hatte uns gebucht. So verbanden wir Urlaub mit zwei Auftritten. Im August 2009 hatten wir die Gelegenheit eine Hochzeit in Czenstochowa (Polen) musikalisch zu Umrahmen



Ein weiterer Meilenstein in unserer Bandgeschichte war sicherlich der 1. August 2008: Wir unterschrieben beim Plattenlabel Rosewoodmusic einen Plattenvertrag. Durch Zufall entdeckte uns unser Produzent Mark Bender am Altstadtfest in Neumarkt. Am 22.11.2008 stellten wir nun endliche die neue, unsere erste Platte mit Namen „Grün“ im Reitstadel in Neumarkt vor.